Warum die besten Geschenk- und Schleifenbänder aus Wuppertal kommen

Unsere Heimatstadt und Firmensitz Wuppertal war und ist eine der Hochburgen der Bandindustrie in Deutschland und Europa. Noch heute werden textile Geschenk- und Schleifenbänder in großer Menge im schmalen Tal der Wupper und einigen umliegenden Ortschaften nach alter Kunst gewebt. Auch ein sehr großer Teil der Bänder in unserem Sortiment wird von Bandwebereien in unserer Nachbarschaft hergestellt. Um es vorwegzunehmen: Erfahrung und Tradition – das sind die Gründe dafür, dass wir überzeugt davon sind, dass die besten Dekobänder noch immer aus Wuppertal kommen. Doch wie fing das alles an?

Der Anfang der Bandweberei in Wuppertal

Als die Industrialisierung ab 1850 einsetzte, stellten Bandweber meist in Heimarbeit Bänder aus Leinen, Baumwolle, Seide und anderen Materialien auf einem Bandwirkrahmen oder einem oft mehrgängigen Bandstuhl her.

Die Hausbandweber hatten eine Werkstatt in einem „Shed“ genannten Anbau ihres Hauses oder auf dem Dachboden. Zu ihren Produkten gehörten u. a. Hut-, Geschenk- und Schreibmaschinenbänder. Die Bandweberei war traditionell vor allem in Wuppertal und im übrigen Bergischen Land (wo man in der Regel von Bandwirkerei sprach) ansässig. Noch bis zum 20. Jhdt. war Wuppertal – aufgrund der Textilindustrie – bedeutender als Städte wie Dortmund, Duisburg oder Düsseldorf und zu der Zeit eines der größten industriellen Zentren Europas.

Von der erfolgreichen Textilindustrie sind in Wuppertal nur noch wenige Unternehmen übriggeblieben. Eine Bedeutung wie früher hat die “Bandwirkerei” in und für Wuppertal heute  nicht mehr.

Ein Besuch im Bandwirker-Museum lohnt

In Wuppertal gibt es mehrere Bandwirker-Museen, die an die Zeit der Industrialisierung erinnern, einen Einblick in das Bandweben von früher geben und durchaus sehenswert sind. Empfehlenswert ist ein Besuch der Bandweberei Kafka. Hier werden ausgefallene Bänder noch heute auf historischen Jacquard-Webstühlen hergestellt.  Auch interessant ist das Bandwebermuseum, das in den Räumen einer städtischen Realschule untergebracht ist. Verbinden Sie einen Besuch in unserer Stadt doch mit einer Schwebebahnfahrt und einem Museumsbesuch.

 

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